Darda-Modelle ~ von der Entstehung bis heute

  • Hallo liebes Forum! :winken:


    Dies soll ein Mitmach-Thread werden. Jede/jeder ist eingeladen, eigene Fotos von Darda-Autos oder -Bahnen hier zu posten!

    Nachdem ich in meinem Sammel-Thread (Sammelleidenschaft) bereits mit dem Thema "Darda" angefangen habe, werde ich dieses Thema hier, im eigenen Thread fortsetzen.

    Ich versuche, die Autos in chronologischer Reihenfolge vorzustellen, wenn vorhanden, ein paar Vergleichsobjekte dazu zu stellen und ein paar Zeilen zu schreiben.


    Mitte der 1970er Jahre brachte die Firma Darda die erste Darda-Bahn heraus. Eine Innovation war der Aufzugmotor des dazugehörenden Autos, eine patentierte Erfindung des Herrn Helmut Darda.


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    Das erste Auto war der Beach Buggy. Er wurde in verschiedenen Versionen angeboten.

    Der Verchromte mit offenem Verdeck war mein erstes Darda-Auto.


    Darda_Buggies.JPG


    Nach dem Buggy folgte der Jeep. Ein Modell, welches dem DKW Munga sehr ähnlich aussieht, offiziell aber Jeep genannt wurde... :denk:. Daher stelle ich noch ein paar andere Jeep-Modelle als Begleitung oder Vergleich dazu :zwinker:.


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    Zusammen mit dem Jeep kam der GT heraus. Ein futuristisches Design, was irgendwie an den Fandango von Matchbox erinnert :floet:...

    Wie ich finde, passt in den Transporter, am besten der GT. Beide haben eine schnittige Form.




    Gruppe_GT_5.JPG



    Das zuletzt vorgestellte Auto, war der GT. Nun folgt der Turbo, ein Rennwagen im Stile der offenen Le Mans Rennern (Prototypen).

    Dieses Modell, wie auch seine Vorgänger, gab es in zahlreichen Farben, mit unterschiedlichen Aufdrucken oder als Werbemodell :zwinker:.



    Gruppe_Turbo.JPG


    Grüße, Anton

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  • Nicki


    Es gab verschiedene Motoren, ja, aber alle funktionierten nach dem selben Prinzip, wie eine mechanische Armbanduhr, ließen sie sich in beiden Richtungen aufziehen. Nach dem Loslassen fuhr das Auto fort.

    Die Motoren wurden im Laufe der Jahre nur leicht modifiziert, wenn es der Verbesserung diente.

    Die größeren Zahnräder aus Kunststoff, die von Außen gut zu erkennen sind, gab es in verschiedenen Farbkombinationen.

    Allgemein unterscheidet man zwischen "Standard-", "Stop-" und "GS-Motor", wobei alle drei auf den Standard-Motor basieren.


    Der Stop-Motor hatte eine Arretierung (ein kleines Anbauteil), die nach dem Aufziehen, den Motor blockierte damit das Auto nicht losfährt. Gelöst wurde die Arretierung, indem das stehende Auto einen Schubs von hinten bekam. Im Spielbetrieb z.B.: von einem zweiten fahrenden Auto. Dieser Motor hatte immer ein blaues Plastik-Zahnrad und auf den Rädern stand "stop-motor".


    Der GS-Motor hatte einen "Verzögerer". Hiefür wurde das Design des äußeren Zahnrades geändert. Die Flanke war nun sternförmig, weil in den Zacken des Sternes, der Verzögerer eingreifen sollte. In der Praxis war das ein kleines Hämmerchen, welches mehr oder weniger Druck auf den Zacken ausübte und somit den Motor ausbremste (verzögerte).

    GS stand für Gangschaltung. Es gab drei Stufen: normal (ungebremst), gebremst und langsam :lool:. Diese ließen sich mittels eines Hebelchens einstellen. Die Gangschaltung war ein separates Teil, nicht mit dem Motor verbunden, sondern am Fahrzeug befestigt.

    GS-Motoren wurde erstmals bei den LKW-Modellen eingesetzt, damit diese nicht so schnell in die Kurve fahren und dann rausfliegen. Die Räder sind mit der Aufschrift GS motor versehen, allerdings wurde dieser Motor auch in Fahrzeugen ohne Gangschaltung eingesetzt.


    Grüße, Anton

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  • Vielen Dank für deine Ausführungen, Anton. :eek: Den GS-Motor kanne ich nicht, aber den Stop-Motor hatte ich - neben dem Standard-Motor - noch in Erinnerung. :top:

  • @Nicki/Anton: Ums komplett zu kriegen sollte vielleicht die Vorstellung des "GT" hier auch noch mit rein oder zumindest ein Link/Verweis in Posting No. 1

  • Hallo Anton,


    da ich von den Darda Modellautos und Bahnen gar keine Ahnung habe, finde ich Deine Bilder und auch die Erläuterung zu den Motoren spannend und Interessant. Vielen Dank für die Vorstellung der Modelle.

    Ich mache es mir dann hier mal gemütlich. :prost::popcorn::spielen:


    Beste Grüße


    Martin

  • Hallo zusammen!


    Bevor ich die Chronik fortführe, ein kleiner Zwischenstopp aus aktuellem Anlass.


    Buggy_GT.JPG


    Am Wochenende wurde ich Besitzer der beiden Autos: Buggy mit Überrollbügel und GT.

    Kleine Besonderheit am Buggy ist der Motor. Ich erwähnte bereits die Farbenvielfalt der Plastikteile, in diesem Falle ist es das Federgehäuse in orangener Farbe, das ist ziemlich selten.

    Ebenfalls relativ selten ist die Kombination GT in Rot mit der Nr. 24 - als ich vor ein paar Jahren anfing intensiv Dardas zu sammeln, gab es bereits seit zehn Jahren eine Darda-Datenbank. Dort werden bis heute alle bekannten Variationen eingepflegt. Damals war dieser GT noch nicht erfasst. Ich war der einzige, der ihn hatte, also schickte ich ein Foto und er wurde gelistet. :freu:Nun hab ich zwei :lol:.


    Grüße, Anton

  • :glueckwunsch: zu der Rarität, Anton. :top: 


    Ich habe gesehen, dass du die Darda-Bahn schon vorgestellt hast. Dann kann ich mir die Fotos ersparen. Allerdings habe ich vergessen, Fotos von meinen Käfern zu machen. Ich muss mal gucken, wie sie werden, wenn ich sie vom Boden aus in der Vitrine fotografiere. :denk:

  • Hallo liebes Forum!


    Heute gibt es wieder eine Theorie-Stunde. :teach:

    Es geht um den Aufbau der bisherig vorgestellten Typen: Buggy, Jeep, GT und Turbo. Alle vier unterscheiden sich lediglich im Design der Karosserie, oder anders formuliert, alle Bauteile, bis auf die Karosserie, sind identisch. Darda-Autos wurden so konzipiert, dass sie in allen Bestandteilen zerlegbar sind, nicht zu letzt, um beispielsweise einen kaputt gegangenen Motor ersetzen zu können. Alle Teile eines Autos lassen sich mühelos abziehen, entfernen und auf andere Autos wieder montieren, z.B. Vorderachse, Antriebseinheit (Motor), Armaturenbrett samt Lenkrad (bei den Buggies mit Verdeck - von geschlossen auf geöffnet) oder die Sitzgruppe. Buggies wurden zum Teil sogar als Montage-Set angeboten, komplett zerlegt in einer Packung.

    Die Bodenplatte ist bei den früheren Baujahren aus schwarzem Kunststoff und der jeweilige Typ von unten eingeprägt: BEACH BUGGY, JEEP oder DARDA GT. Die Typenbezeichnungen wurden irgend wann durch den allgemeinen Begriff DARDA CAR ersetzt, vermutlich aus logistischen Gründen, so dass es ab dem Turbo, keine Typenbezeichnung mehr auf der Bodenplatte gab. Die Farbe wechselte kurze Zeit später in rauchig/transparent.


    Genug der Rede, nun die Bilder:


    Gruppe_Formel1.JPG



    Der abgelichtete Typ nannte sich: Formel 1 und war eine Neuheit nicht nur als Typ sondern auch in der Aufmachung.

    Ein einsitziges Formelauto, welches sich von seinen Vorgängern in kleinen Details unterscheidet: Bauart bedingt, entfallen Armaturenbrett und Zweier-Sitzgruppe, dafür findet ein Rennfahrer im Cockpit platz :lol:.

    Auch diesen Typen gibt es in unterschiedlichen Farben und Aufdrucken aber noch vielmehr Varianten sind als Werbemodelle bekannt. Zwei Beispiele sind oben links im Bild zu erkennen.

    Passend zu dem neuen Typen wurden auch die Bahn-Schachteln dekoriert:


    Darda_Mortale.JPG


    Grüße, Anton

  • Eigentlich finde ich Theorien immer langweilig. Aber hier lese ich gerne und freue mich sehr, wie viel Arbeit du dir machst, um uns ausführlich zu informieren. :freu:


    Vielen Dank, Anton. :top:

  • Vielen Dank, Anton. :top:

    Aber bitte, gerne!

    Und weil Ihr so lieb seid, geht es hier gleich weiter,


    Zu dem Formel eins Auto gesellten sich zwei weitere Formel-Autos: Blizzard und Tornado. Es blieb bei der o. g. Bodenplatte und dem Fahrer, nur die Karosserien unterschieden sich in kleinen Details.


    Gruppe_Tornado_Blizzard.JPG


    Einfachstes Unterscheidungsmerkmal ist der Schriftzug des jeweiligen Typs auf dem Heckflügel. Im Bild oben: links die Tornados, rechts die Blizzards.


    Nach Einführung dieser neuen Typen, musste auch die Bahn-Verpackung nachziehen:


    Darda_Super_Racing.JPG


    Grüße, Anton

  • Hallo zusammen!


    Es geht weiter mit dem letzten Typen, der die gleiche Bodenplatte nutzt, wie alle bislang vorgestellten Autos. Die danach folgenden Typen, bauen alle auf andere Chassis.

    Der gleiche Fahrer wie in den Formelautos steuert auch dieses Fahrzeug, bloß die Karosserie unterscheidet sich deutlich...


    Gruppe_Stratos.JPG


    Bei diesem Auto war ich gleich zwei mal verwirrt :denk::denk:, zum einen das Design - wieder einmal musste ich mich an Matchbox-Autos erinnern, Blue Shark bzw. Turbo Fury... , zum anderen der Name. Das Auto heißt Stratos! Ich kenne einen Lancia Stratos, der sieht aber ganz anders aus... , viel mehr Ähnlichkeit hätte der GT mit dem Lancia (siehe Dachpartie), aber diese Namensgebung wurde schon vor weit über dreißig Jahren getroffen :cool:

    So weit für heute!


    Grüße, Anton

  • Durch Zufall habe ich gerade entdeckt, dass ich meine Dardas schon für das KäferModelle-Forum fotografiert hatte. :freu: So sehen meine aus. :cam2:

  • Nicki


    VW Käfer, erste Zulassung bei Darda 1987 :lol:. Später (ab 1990), nach dem Verkauf von Darda (-Bahn), gingen die Werkzeuge und die Produktion nach China.

    Du hast nur Käfer aus deutscher Produktion, außer den Roten, da kann ich nicht sagen woher, denn es gab Gepunktete sowohl aus Germany als auch aus China. Einziges Unterscheidungsmerkmal ist die Prägung auf der Bodenplatte, und diese Platte lässt sich ja bei Darda bekanntlich austauschen...

    Sehr schöne Modelle und in Zustand 1, danke fürs Zeigen! :top:


    Grüße, Anton

  • Ich wollte die Chronologie hier nicht stören drum habe ich meine Käfer nicht reingestellt. Aber echt ne schöne Kollektion die du da hast.